Preisanpassung zum 01.09.2026

Häufig gestellte Fragen zur Preisanpassung

Die neuen Preise gelten ab dem 1. September 2026.

Die Anpassung betrifft sowohl Neubestellungen als auch bestehende betroffene Leistungen. Bestandskunden werden vorab individuell informiert.

Von der Anpassung betroffen sind insbesondere:

  • NMMN Managed Shared Cloud,
  • Managed Linux VM Server,
  • Linux Root VMs,
  • dedizierte Storage- und Backup-Ressourcen,
  • Object Storage,
  • ausgewählte Managed Services sowie
  • Webhosting-Produkte.

Die genaue Anpassung hängt vom jeweiligen Produkt und dessen Ressourcenbedarf ab.

Nicht Bestandteil dieser allgemeinen Preisanpassung sind:

  • separat berechnete IP-Adressen und IP-Netze,
  • Firewall-Leistungen,
  • bestehende aktive Private Clouds sowie
  • bestehende aktive Dedicated Server.

Bei neuen Dedicated Servern, Hardwareerweiterungen, Hardware-Refreshs oder Vertragsverlängerungen kann jedoch eine Neukalkulation erforderlich sein.

Je nach Service und Ressourcenanteil liegt die Anpassung in der Regel zwischen 15 und 25 Prozent.

RAM-, SSD- und Storage-intensive Leistungen sind stärker betroffen. Webhosting-Produkte werden überwiegend moderater angepasst.

Die Beschaffungskosten für Serverhardware sind weltweit stark gestiegen.

Besonders betroffen sind:

  • DDR4- und DDR5-Arbeitsspeicher,
  • Enterprise-SSDs,
  • NAND-Flash-Speicher,
  • Storage-Systeme und
  • Ersatzteile für bestehende Plattformen.

Zusätzlich müssen Cloud- und Hostingplattformen laufend erweitert und erneuert werden. Die bisherigen Preise bilden diese Kostenentwicklung nicht mehr ausreichend ab.

Eine allgemeingültige Prozentzahl für sämtliche DDR4- und DDR5-Module gibt es nicht. Preise unterscheiden sich nach Speichertyp, Kapazität, Geschwindigkeit, ECC-Unterstützung, Hersteller und Abnahmemenge.

Die Entwicklung des Gesamtmarktes ist jedoch eindeutig.

Im ersten Quartal 2026 stiegen die Vertragspreise für konventionellen DRAM nach Angaben von TrendForce gegenüber dem Vorquartal um ungefähr 90 bis 95 Prozent. Für das zweite Quartal 2026 wurden weitere Steigerungen von 58 bis 63 Prozent erwartet.

DDR4 ist zusätzlich von auslaufenden oder reduzierten Produktionskapazitäten betroffen. Bei DDR5 führen die hohe Nachfrage nach Server-RAM und die Verlagerung von Produktionskapazitäten in Richtung AI-Infrastruktur zu Engpässen.

Die tatsächlichen Einkaufspreise einzelner Servermodule können daher innerhalb weniger Monate stark schwanken.

Auch bei SSDs hängt die konkrete Entwicklung von Kapazität, Schnittstelle, Performance, Haltbarkeit und Einsatzklasse ab.

Besonders stark betroffen sind Enterprise-SSDs und große NVMe-Datenträger. TrendForce erwartete für NAND Flash im zweiten Quartal 2026 einen Anstieg der Vertragspreise von 70 bis 75 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Die Preise vollständiger SSD-Produkte entwickeln sich nicht immer exakt im selben Verhältnis wie die NAND-Flash-Vertragspreise. Controller, Gehäuse, Firmware, Herstellerverträge und Lagerbestände wirken sich ebenfalls auf den Endpreis aus.

Die Richtung bleibt jedoch eindeutig: Große und für den Dauerbetrieb geeignete SSDs sind erheblich teurer geworden.

Ja.

Mehrere große Hosting- und Cloud-Anbieter haben seit Anfang 2026 Preisanpassungen angekündigt oder bereits umgesetzt.

Hetzner erhöhte Preise für bestehende Leistungen und Neubestellungen und begründete dies mit deutlich gestiegenen Infrastruktur- und Hardwarebeschaffungskosten.

OVHcloud erhöhte zahlreiche Server-, RAM- und Storage-Optionen. Bei einzelnen DDR5- und NVMe-Konfigurationen lagen die veröffentlichten Anpassungen deutlich über 50 Prozent.

Die Entwicklung betrifft daher nicht nur einzelne Anbieter, sondern den internationalen Hardware-, Hosting- und Cloud-Markt.

Refurbished Hardware ist ein wichtiger Bestandteil unserer nachhaltigen Beschaffungsstrategie.

Sie eignet sich jedoch nicht für jeden Einsatzzweck. Bei Kapazitätserweiterungen, neuen Plattformgenerationen, hohen Leistungsanforderungen oder fehlender Ersatzteilverfügbarkeit müssen auch neue Komponenten beschafft werden.

Zudem benötigen hochverfügbare Systeme einheitliche und ausreichend verfügbare Komponenten. Einzelne gebrauchte Bauteile können diese Anforderungen nicht immer erfüllen.

Bestehende Private Clouds basieren auf einer individuell kalkulierten und bereits bereitgestellten Hardwareplattform.

Solange diese Plattform unverändert weiterbetrieben wird, erfolgt durch die allgemeine Anpassung keine Erhöhung der hardwarebezogenen Preise.

Benötigt der Kunde zusätzliche Server, RAM, SSDs oder Storage-Kapazitäten, müssen diese Komponenten zu aktuellen Marktpreisen beschafft werden. Daher können Erweiterungen und spätere Hardware-Refreshs teurer ausfallen.

Vor einer Vertragsverlängerung prüfen wir die bestehende Hardware, den Supportstatus, die Ersatzteilverfügbarkeit und die aktuellen Betriebskosten.

Je nach Ergebnis kann die bestehende Konfiguration weitergeführt werden. Alternativ kann ein Hardware-Refresh oder eine angepasste Kalkulation erforderlich sein.

Der Kunde erhält hierzu ein individuelles Angebot.

Grundsätzlich können Ressourcen abhängig vom jeweiligen Vertrag und der technischen Konfiguration angepasst werden.

Bei virtuellen Maschinen lassen sich CPU-, RAM- und Storage-Ressourcen teilweise reduzieren. Bei Storage ist dies technisch nicht in jedem Fall ohne Migration oder Neuaufbau möglich.

Wir prüfen gerne gemeinsam, ob die gebuchte Konfiguration noch zum tatsächlichen Bedarf passt.

Nein.

Die vereinbarten Leistungen, Verfügbarkeiten und Supportwege bleiben grundsätzlich unverändert.

Die Anpassung dient dazu, die bestehende Qualität dauerhaft zu sichern und notwendige Erneuerungen sowie Kapazitätserweiterungen weiterhin wirtschaftlich durchführen zu können.

Betroffene Bestandskunden erhalten eine individuelle Mitteilung.

Darin werden die betroffenen Vertragspositionen, die bisherigen Preise, die neuen Preise und der Zeitpunkt der Umstellung aufgeführt.

Bei Rückfragen steht der jeweilige Ansprechpartner bei der NMMN zur Verfügung.

Sie haben Fragen zur Preisanpassung?

NMMN GmbH

Haferweg 46
22769 Hamburg

Tel.: +49 40 284 118-0
Technik-Support-Hotline: +49 40 284 118 700

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