Wieviel Daten kann ich bei welcher Bandbreite in welcher Zeit bewegen?
So funktioniert’s:
Rechnen Sie mit unserem Bandbreitenrechner schnell und einfach aus, wieviel Daten Sie bei welcher Bandbreite in welcher Zeit bewegen können.
- Wählen Sie die Bandbreite Ihrer geplanten / vorhandenen Leitung aus.
- Sie erhalten automatisch die Datenübertragungsrate in allen gängigen Einheiten.
Wenn Sie den Internet-Access der NMMN nutzen, wird keine Datenmenge mehr zu groß sein!
Wir liefern Ihnen echte Glasfaser-basierte Internet-Uplinks und Standleitungen mit bis zu 100 Gbit/s. Erfahren Sie mehr unter Standleitungen.
Allgemeine Übertragungsraten von gängigen Internet-Verbindungen
| Modem / Dialup | 56 kbit/s |
| ADSL Lite | 1.5 Mbit/s |
| T1/DS1 | 1.544 Mbit/s |
| E1 / E-carrier | 2.048 Mbit/s |
| ADSL1 | 8 Mbit/s |
| Ethernet | 10 Mbit/s |
| Wireless 802.11b | 11 Mbit/s |
| ADSL2+ | 24 Mbit/s |
| T3/DS3 | 44.736 Mbit/s |
| Wireless 802.11g | 54 Mbit/s |
| Fast Ethernet | 100 Mbit/s |
| OC3 | 155 Mbit/s |
| Wireless 802.11n | 600 Mbit/s |
| OC12 | 622 Mbit/s |
| Gigabit Ethernet | 1 Gbit/s |
| OC48 | 2.5 Gbit/s |
| USB 3.0 | 5 Gbit/s |
| OC192 | 9.6 Gbit/s |
| 10 Gigabit Ethernet, USB 3.1 | 10 Gbit/s |
| 100 Gigabit Ethernet | 100 Gbit/s |
Bandbreite mobiler Verbindungen
| Download (Mbit/s) | Upload (Mbit/s) | ||
| 2G | GSM CSD | 0.0096 | |
| CDPD | bis zu 0.0192 | ||
| GSM GPRS (2.5G) | 0.056 - 0.115 | ||
| GSM EDGE (2.75G) | bis zu 0.237 | ||
| 3G | UMTS W-CDMA | 0.4 | |
| UMTS HSPA | 14.4 | 5.8 | |
| UMTS TDD | 16 | ||
| CDMA2000 1xRTT | 0.3 | 0.15 | |
| CDMA2000 EV-DO | 2.5-4.9 | 0.15-1.8 | |
| GSM EDGE-Evolution | 1.6 | 0.5 | |
| 4G | HSPA+ | 21-672 | 5.8-168 |
| Mobile WiMAX (802.16) | 37-365 | 17-376 | |
| LTE | 100-300 | 50-75 | |
| LTE-Advanced Moving Fast | 100 | ||
| LTE-Advanced Stationary or Moving Slow | bis zu 1000 | ||
| MBWA (802.20) | 80 | ||
| 5G | HSPA+ | 400-25000 | 200-3000 |
| Mobile WiMAX (802.16) | 300-700 | 186-400 | |
| 5G | 400-3000 | 500-1500 | |
Was bedeutet Bandbreite und wozu der Bandbreitenrechner?
Bandbreite ist ein Begriff, der in verschiedenen Kontexten unterschiedliche Bedeutungen hat. In Bezug auf die Datenverarbeitung ist Bandbreite als die Bitrate verfügbarer oder verbrauchter Informationen definiert und wird normalerweise in Einheiten von Bits pro Sekunde (zusammen mit ihren metrischen Vielfachen) ausgedrückt. Auch innerhalb der Datenverarbeitung kann die Bandbreite zwischen Netzwerkbandbreite, Datenbandbreite und digitaler Bandbreite unterschieden werden. Eine der häufigsten Verwendungen des Begriffs Bandbreite bezieht sich jedoch auf das Internet, als „die Informationsmenge pro Zeiteinheit, die ein Übertragungsmedium (Kanal) bewältigen kann“.
Die Menge an Bandbreite, die eine Person oder ein Unternehmen benötigt, hängt vollständig davon ab, wie sie das Internet nutzen möchten. Das Streamen oder Hosten großer Videomengen erfordert beispielsweise weitaus mehr Bandbreite als das einfache Surfen im Internet. Der obige Rechner kann verwendet werden, um Schätzungen auf der Grundlage des potenziellen Bedarfs vorzunehmen.
Wie viel Bandbreite braucht mein Unternehmen?
Die Frage nach der richtigen Bandbreite lässt sich nicht pauschal beantworten – sie hängt von der Anzahl der Mitarbeiter, den genutzten Anwendungen und der Art der Internet-Nutzung ab. Als Orientierung helfen folgende Richtwerte:
VoIP-Telefonie: Pro gleichzeitigem Gespräch werden je nach Codec etwa 80–100 kbit/s benötigt. Bei 20 parallelen Telefonaten sind das bereits 2 Mbit/s – nur für die Telefonie.
Videokonferenzen: Ein HD-Videoanruf (z.B. Teams oder Zoom) benötigt ca. 1,5–4 Mbit/s pro Teilnehmer. Bei 10 gleichzeitigen Meetings summiert sich das schnell auf 40 Mbit/s und mehr.
Cloud-Anwendungen & SaaS: Wer täglich mit Microsoft 365, Google Workspace oder SAP arbeitet, benötigt eine stabile, symmetrische Verbindung – denn auch Uploads in die Cloud zählen.
Backup & Datentransfer: Große Datenmengen müssen regelmäßig gesichert werden. Mit einer Glasfaser-Anbindung von NMMN mit bis zu 100 Gbit/s lassen sich auch umfangreiche Backups in kurzen Zeitfenstern übertragen.
Als grobe Faustregel gilt: Pro Mitarbeiter sollten mindestens 5–10 Mbit/s symmetrisch eingeplant werden – bei intensiver Cloud- und Videonutzung deutlich mehr.
Das sollten Sie bezüglich der Bandbreite beachten.
Beachten Sie, dass die Kanalbandbreite oder die angegebene Kanalkapazität nicht unbedingt der maximalen Datenmenge entspricht, die der Kanal verarbeiten kann. Aufgrund von Faktoren wie Protokollen und Verschlüsselungen wie dem Transmission Control Protocol (TCP), das weitgehend im Internetverkehr verwendet wird, überträgt ein Kanal mit einer angegebenen Bandbreite von X Bits pro Sekunde möglicherweise keine Daten mit der Rate X.
Glasfaser vs. DSL – Warum die Bandbreite allein nicht entscheidet
Viele Unternehmen schauen beim Vergleich von Internetanschlüssen ausschließlich auf die Downloadgeschwindigkeit. Dabei sind für den professionellen Einsatz drei weitere Faktoren mindestens genauso wichtig:
Symmetrie: DSL-Anschlüsse bieten typischerweise einen deutlich langsameren Upload als Download. Für Unternehmen, die Daten in die Cloud übertragen, Videokonferenzen führen oder eigene Dienste betreiben, ist das ein erheblicher Nachteil. Glasfaser-Anbindungen von NMMN liefern symmetrische Bandbreiten – Upload und Download sind identisch schnell.
Latenz: Die Reaktionszeit einer Verbindung (Ping) entscheidet darüber, wie flüssig Echtzeit-Anwendungen wie VoIP, Remote Desktop oder Cloud-Software funktionieren. Glasfaser überzeugt hier mit deutlich niedrigeren Latenzzeiten als DSL oder Kabel.
Ausfallsicherheit: Ein DSL-Anschluss läuft über das Kupfernetz – anfällig für Störungen, Dämpfung durch Leitungslänge und Ausfälle. Eine professionelle Standleitung über Glasfaser bietet dagegen garantierte Verfügbarkeit und ist speziell für den Unternehmenseinsatz ausgelegt.
Kurz gesagt: Die reine Bandbreite sagt wenig über die tatsächliche Qualität einer Verbindung aus. Symmetrie, Latenz und Zuverlässigkeit sind die entscheidenden Faktoren für einen reibungslosen Geschäftsbetrieb.
Weitere Fragen und Antworten zu den Rechenzentren
Das ist eine der häufigsten Verwechslungen beim Thema Bandbreite. Mbit/s steht für Megabit pro Sekunde – die Einheit, in der Internetanbieter ihre Geschwindigkeiten angeben. MByte/s steht für Megabyte pro Sekunde und wird häufig beim Dateitransfer verwendet. Da 1 Byte aus 8 Bit besteht, gilt: 1 MByte/s = 8 Mbit/s. Ein Anschluss mit 100 Mbit/s überträgt also maximal 12,5 MByte pro Sekunde – nicht 100 MByte.
Ein einzelner HD-Videoanruf benötigt je nach Plattform und Qualitätsstufe etwa 1,5–4 Mbit/s symmetrisch. Für FullHD oder mehrere Teilnehmer in einem Meeting können es bis zu 8 Mbit/s pro Verbindung sein. Bei mehreren gleichzeitigen Meetings im Unternehmen summiert sich der Bedarf schnell – eine symmetrische Glasfaser-Anbindung ist hier die zuverlässigste Lösung.
Bei einer symmetrischen Verbindung sind Upload- und Downloadgeschwindigkeit identisch. Das ist bei DSL-Anschlüssen in der Regel nicht der Fall – dort ist der Upload deutlich langsamer als der Download. Für Unternehmen, die Daten in die Cloud übertragen, VoIP nutzen oder eigene Dienste betreiben, ist eine symmetrische Anbindung essenziell. Alle Glasfaser-Anbindungen von NMMN sind symmetrisch – von 1 Gbit/s bis 100 Gbit/s.
Die angegebene Bandbreite eines Anschlusses entspricht der theoretischen Maximalgeschwindigkeit. In der Praxis können verschiedene Faktoren die tatsächliche Übertragungsrate reduzieren: Protokoll-Overhead durch TCP/IP, Verschlüsselung, Netzwerkauslastung oder die Qualität der Endgeräte und Netzwerkkabel im eigenen Haus. Auch die Leitungslänge bei DSL-Anschlüssen spielt eine Rolle – je länger die Kupferleitung, desto höher die Dämpfung und desto geringer die tatsächliche Geschwindigkeit.
NMMN liefert Glasfaser-basierte Internet-Uplinks und Standleitungen mit bis zu 100 Gbit/s. Die Anbindung erfolgt symmetrisch und ohne Volumenbegrenzung. Verfügbare Varianten sind 1 Gbit/s, 10 Gbit/s und 100 Gbit/s – je nach Bedarf und Standortverfügbarkeit. Mehr dazu finden Sie auf der Seite Internet Access.
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