Ausfälle und Risiko: Wie Sie Ihre Infrastruktur gegen Störungen und Großereignisse sichern
Oktober 2025: Innerhalb weniger Minuten legt ein technischer Defekt bei einem US-amerikanischen Cloud-Anbieter Dienste rund um den Globus lahm. Ein punktueller Fehler mit gewaltigen Folgen. Für Unternehmen in Deutschland sind IT-Ausfälle längst keine abstrakte Gefahr mehr. Cyberangriffe, Stromausfälle und Software-Pannen bei zentralen Dienstleistern kosten die deutsche Wirtschaft inzwischen mehrere Hundert Milliarden Euro pro Jahr.
Gegen viele dieser Risiken lässt sich Ihre Infrastruktur wirksam absichern. Zwar lassen sich Ausfälle nicht vollständig ausschließen. Wie gut Ihre Systeme, Ihr Netzwerk und Ihre Mitarbeiter darauf vorbereitet sind, entscheiden Sie aber selbst. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, wie Redundanz, eine durchdachte Backup-Strategie und ein geprobter Notfallplan zusammenwirken. Sie erfahren, welche Maßnahmen im Ernstfall wirklich tragen und wo die häufigsten Lücken liegen.
Drei Weckrufe: Wenn die IT-Welt für Stunden stillsteht
Wie schnell selbst stabile IT-Landschaften ins Wanken geraten, zeigen drei Fälle aus den letzten 18 Monaten. So unterschiedlich die Auslöser waren, das Prinzip war jedes Mal gleich: Eine Schwachstelle genügte, um unzählige Systeme zum Stillstand zu bringen.
CrowdStrike-Ausfall 2024: Der Ausfall von CrowdStrike, einem weltweit verbreiteten Anbieter von Sicherheitssoftware, traf Fluggesellschaften, Banken und Krankenhäuser gleichzeitig. Ein fehlerhaftes Software-Update genügte, um weltweit Millionen Windows-Systeme lahmzulegen. Der wirtschaftliche Schaden wird auf 5,4 bis über 10 Milliarden US-Dollar geschätzt. Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom war fast die Hälfte aller deutschen Unternehmen betroffen.
Blackout Iberische Halbinsel 2025: Der Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel zeigte im April 2025 eine andere Schwachstelle. Eine Überspannung im Übertragungsnetz löste eine Kettenreaktion aus, innerhalb weniger Sekunden brach die Stromversorgung für weite Teile Spaniens und Portugals zusammen. Viele Rechenzentren liefen dank unterbrechungsfreier Stromversorgung und Dieselgeneratoren weiter. Die Mobilfunknetze fielen dagegen vielerorts aus.
AWS-Störung US-EAST-1 2025: Der AWS-Ausfall im Oktober 2025 traf schließlich das Rückgrat des Internets selbst. Ein DNS-Fehler in einer einzigen Cloud-Region legte über 80 Dienste weltweit lahm. Nur neun Tage später fielen zusätzlich Microsoft-365- und Azure-Dienste weltweit aus, ausgelöst durch eine fehlerhafte Konfigurationsänderung. Zwei große Hyperscaler-Ausfälle innerhalb weniger Tage zeigen: Wer seine gesamte Infrastruktur bei einem einzigen Cloud-Anbieter bündelt, teilt dessen Risiko automatisch mit.
Die vier häufigsten Ausfallursachen
1. Strom
Strom bleibt die häufigste Ursache schwerwiegender Ausfälle. 2025 gingen 45 Prozent darauf zurück, nach 54 Prozent im Vorjahr. Die häufigsten Ursachen sind Fehler an der USV, der unterbrechungsfreien Stromversorgung, gefolgt von Umschalteinrichtungen und Notstromaggregaten. Anders gesagt: Das Problem sitzt selten im Netz selbst, sondern in der Technik, die den Ausfall auffangen soll.
Wie verheerend das enden kann, zeigt ein Fall aus Südkorea. Im September 2025 entzündete sich beim Batteriewechsel im Rechenzentrum in Daejeon ein Lithium-Ionen-Akku der USV. Die Feuerwehr brauchte fast 22 Stunden zum Löschen. 647 Regierungssysteme fielen aus, viele davon für Wochen. Ein Batterieproblem legte einen ganzen Staatsapparat lahm.
2. Glasfaser
Die zweite Bruchstelle liegt unter der Straße. Glasfaser- und Kabelschäden waren 2025 die häufigste Ursache öffentlich gemeldeter IT-Ausfälle, mehr als doppelt so oft wie im langjährigen Mittel. Der Grund liegt meist außerhalb Ihres Zugriffs: Leitungen verlaufen unter öffentlichem Grund, der Glasfaserausbau bringt zusätzliche Grabungen, dazu kommen Sabotage und havarierte Seekabel. In Deutschland ist das Alltag. Bei einem großen Bauversicherer war 2023 jeder zweite Tiefbauschaden ein Leitungsschaden, knapp 60 Prozent davon betrafen die Telekommunikation. Ein fehlerhafter Lageplan, ein Meter Abweichung, und ein Stadtteil ist offline.
Kabelschäden brauchen fast immer mehr Zeit als Softwarefehler, weil sie physisch behoben werden müssen. Dagegen hilft nur Wegevielfalt: zwei Anbindungen über getrennte Trassen und möglichst zwei Carrier. Fällt eine Leitung aus, übernimmt die andere. Eine einzelne Standleitung bietet diese Sicherheit nicht.
3. Cyberangriffe
Die dritte Bruchstelle wächst aktuell am schnellsten. Im Berichtszeitraum Juli 2024 bis Juni 2025 wurden dem BSI täglich rund 119 neue Schwachstellen bekannt. Das sind 24 Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu kommen 950 angezeigte Ransomware-Angriffe, rund 80 Prozent davon gegen kleine und mittlere Unternehmen. Den Gesamtschaden durch Diebstahl, Spionage und Sabotage beziffert der Bitkom für 2025 auf 289,2 Milliarden Euro.
Cybervorfälle unterscheiden sich in einem Punkt von allen anderen: Sie dauern. Ein Ransomware-Angriff legt betroffene Systeme schnell für Wochen lahm. Diese Zeit überstehen nur Unternehmen mit einem sauberen Wiederanlaufplan und getrennten Backups. Ein Backup, das im selben Netz erreichbar ist, wird mitverschlüsselt. Es muss offline liegen oder unveränderlich sein. Ergänzend schützen DDoS Protection und ein Managed CDN mit Web Application Firewall die Angriffsfläche nach außen.
4. Die Cloud
Der AWS-Ausfall vom Oktober 2025 war kein Einzelfall. Wenige Wochen später legte ein Konfigurationsfehler bei einem großen CDN-Anbieter erneut weltweit Dienste lahm. Beide Male reichte ein Fehler an zentraler Stelle, um unzählige abhängige Systeme mitzureißen.
Viele Unternehmen spüren diese Abhängigkeit inzwischen, immer mehr Betreiber trauen der Public Cloud nicht mehr jede Aufgabe zu. Für geschäftskritische Systeme braucht es einen Plan B, der nicht am selben Anbieter hängt. Eine Private Cloud in deutschen Rechenzentren ist dabei ein starker Anker. Sie hält die Kontrolle bei Ihnen, auch wenn ein Hyperscaler stundenlang stillsteht.
Störung, Notfall, Großereignis: Wo verläuft die Grenze?
Nicht jeder Ausfall wiegt gleich schwer. Entscheidend ist, wie weit die Folgen reichen. Für die Praxis hilft eine grobe Dreiteilung, die sich am Denkmodell des BSI orientiert.
| Ereignisklasse | Typisches Beispiel | Reichweite | Absicherung |
| Störung | defekte Platte, hängender Dienst, überlasteter Switch | ein System | redundante Komponenten, Monitoring, Ersatzteile vor Ort |
| Notfall | Ausfall einer USV, Kühlungsschaden, gekapptes Zuleitungskabel | ein Standort | Betriebsredundanz, zweites Rechenzentrum in der Region |
| Großereignis | Hochwasser, Großbrand, flächiger Stromausfall, Ransomware im ganzen Netz | Region oder ganze Organisation | Georedundanz, getrennte Backups, geprobter Wiederanlauf |
Redundanz ist nicht gleich Redundanz
Viele Unternehmen glauben, sie seien redundant aufgestellt. Gemeint ist dabei meist ein zweiter Server im selben Raum. Das hilft gegen eine defekte Festplatte – gegen einen Brand oder ein Hochwasser ist dieser allerdings wirkungslos. Das BSI zieht hier eine klare Grenze und unterscheidet zwei Stufen: Betriebsredundanz im Nahbereich und Georedundanz über große Distanz.
Für Georedundanz gilt ein Regelabstand von 200 Kilometern. Eine Verkürzung auf 100 Kilometer ist nur mit schriftlicher Begründung und Risikoanalyse zulässig. Innerhalb einer Erdbebenzone ist sie ausgeschlossen. Für den Nahbereich führt das BSI den Begriff der Betriebsredundanz.
Dahinter steckt ein physikalischer Zielkonflikt. Je größer der Abstand, desto besser der Schutz vor Flächenereignissen – desto höher aber auch die Laufzeit. Ab etwa 200 Kilometern ist synchrone Spiegelung nicht mehr praktikabel. Im Katastrophenfall können dann die Daten der letzten Minuten fehlen.
| Betriebsredundanz | Georedundanz | |
| Abstand | Nahbereich, oft innerhalb einer Stadt | ab rund 200 Kilometern |
| Spiegelung | synchron möglich | in der Regel asynchron |
| Schützt vor | Gebäudeausfall, Wartung, Brand in einem Rechenzentrum | Hochwasser, flächigem Stromausfall, regionalen Katastrophen |
| Typischer Datenverlust | nahe null | die Zeitspanne seit der letzten Übertragung |
Interessant ist, was das BSI in seinen Kriterien für die Standortwahl von Rechenzentren zuletzt ergänzt hat. Seit Version 2.1 gibt es eigene Abschnitte zu Kommunikationswegen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Und das Kapitel zum Hochwasser wurde überarbeitet, eine direkte Lehre aus den Unwettern der vergangenen Jahre. Das Klimarisiko ist damit im Standard angekommen.
Redundanz und Georedundanz bei NMMN
Bei NMMN sieht die Umsetzung so aus: Das NMMN-City-Netz verbindet vier Hamburger Rechenzentren über redundante Glasfaser-Crosslinks. Jeder Standort hängt an mindestens zwei weiteren. Die Netzwerkprotokolle BGPv4 und HSRP leiten den Verkehr bei einer Störung automatisch um. Das ist Betriebsredundanz im besten Sinne. Wie HSRP im Detail funktioniert, erklären wir in einem eigenen Beitrag.
Für echte Georedundanz nach BSI-Kriterien kommt der Standort Berlin ins Spiel. Zwischen Hamburg und Berlin liegen über 255 Kilometer Luftlinie, deutlich mehr als die geforderten 200 Kilometer. Über dedizierte Glasfaserleitungen spiegeln Sie Ihre Daten asynchron oder nutzen Berlin als reinen Backup-Standort. Mit der Standortvernetzung über AtlasEdge stehen inzwischen auch Düsseldorf, Leverkusen und mehrere Standorte in Stuttgart für georedundante Konzepte zur Verfügung.
Grafik: Schema Betriebsredundanz im Stadtnetz gegenüber Georedundanz über 200 km, mit Rechenzentrums-Standorten
Backups, die im Ernstfall wirklich helfen
Redundanz schützt vor Ausfällen. Ein gutes Backup schützt vor Datenverlust, wenn trotzdem etwas schiefgeht. Die klassische 3-2-1-Regel gilt seit Jahren als Grundlage: drei Kopien der Daten, auf zwei verschiedenen Speichermedien, eine davon extern gelagert.
Gegen moderne Ransomware reicht auch das oft nicht mehr aus. Angreifer zielen inzwischen gezielt auf Backup-Systeme, um Unternehmen jede Alternative zur Lösegeldzahlung zu nehmen. Laut einer Untersuchung von Veeam betreffen rund 93 Prozent aller Ransomware-Angriffe auch die Backup-Infrastruktur. Die erweiterte 3-2-1-1-0-Regel schließt diese Lücke. Eine zusätzliche Kopie bleibt unveränderlich oder komplett vom Netzwerk getrennt, ein sogenanntes Air Gap. Die Null steht für null Fehler bei regelmäßig getesteten Wiederherstellungen.
Der Unterschied zwischen beiden Schutzmechanismen ist in der Praxis wichtig. Ein unveränderliches Backup lässt sich während einer festgelegten Aufbewahrungsfrist nicht mehr löschen oder ändern, selbst nicht mit Administratorrechten. Ein Air-Gap-Backup ist zusätzlich physisch vom Netzwerk getrennt und für Angreifer schlicht nicht erreichbar. Beide Ansätze zusammen bilden die letzte Verteidigungslinie, wenn Produktivsysteme bereits gefährdet sind.
So schützt NMMN Ihre Daten
Die NMMN Private Cloud basiert auf Proxmox VE. Das Backup läuft dabei über einen dedizierten Server oder einen eigenen Backup-Cluster, unabhängig vom Produktivsystem. Für den Schutz von Websites ergänzt das Managed CDN die Absicherung nach außen. Es bringt eine Web Application Firewall und Layer-7-DDoS-Schutz mit. Die Infrastructure DDoS Protection schützt zusätzlich Netzwerk und Infrastruktur auf den unteren Ebenen.
„NMMN bietet die ideale Infrastruktur – sicher, schnell und zuverlässig. So können wir uns ganz auf unsere Kunden fokussieren.“
– Alexandra Berghofen, Organisation IT und Support, cremer.de
Business Continuity Management: Der Rahmen, der alles zusammenhält
Redundanz und Backup sind die technische Basis. Für den Ernstfall braucht es zusätzlich Abläufe, die auch nachts um drei noch greifen. Seit Kurzem ist das für viele Unternehmen Pflicht. Das NIS-2-Umsetzungsgesetz gilt seit dem 6. Dezember 2025 ohne Übergangsfrist. Betroffen sind nach Schätzung des Gesetzgebers rund 29.500 Einrichtungen aus 18 Sektoren. Verlangt werden unter anderem Backup-Management, Wiederherstellung und Krisenmanagement.
Für Betreiber kritischer Anlagen kommt eine zweite Ebene dazu. Das KRITIS-Dachgesetz ist seit dem 17. März 2026 in Kraft. Es setzt die europäische CER-Richtlinie um und verlangt physische Resilienz nach dem All-Gefahren-Ansatz. Gemeint sind Feuer, Wasser, Sabotage und Naturereignisse. Also genau die Großereignisse aus diesem Beitrag.
Den praktischen Fahrplan liefert der BSI-Standard 200-4 zum Business Continuity Management (BCM). Er löste 2023 den Standard 100-4 ab und orientiert sich an der ISO 22301. Der Einstieg erfolgt über drei Stufen, vom reaktiven bis zum vollständigen BCMS. Herzstück ist die Business-Impact-Analyse.
Im Kern beantwortet BCM zwei Fragen:
- Wie schnell muss ein System nach einem Ausfall wieder laufen? Das ist die Recovery Time Objective (RTO).
- Wie viele Daten darf ein Unternehmen im schlimmsten Fall verlieren? Das ist die Recovery Point Objective (RPO).
Ein Vergleich macht beide Werte greifbar. Die RTO ist die Zeit bis zur Wiedereröffnung nach einem Wasserschaden. Die RPO ist der Zeitpunkt der letzten Inventur davor. Je enger beide Werte gesetzt sind, desto teurer die Absicherung. Dafür fällt der Schaden im Ernstfall deutlich kleiner aus.
Sieben Maßnahmen, die im Ernstfall wirklich zählen
Widerstandsfähige Infrastruktur beginnt mit Grundlagen, die jedes Unternehmen umsetzen kann. Die folgenden sieben Maßnahmen zeigen, wo der Schutz am schnellsten wächst und welche Fragen Sie Ihrem Anbieter stellen sollten.
- Abhängigkeiten aufschreiben. Welcher Prozess braucht welches System, welche Leitung, welchen Dienstleister? Das ist die Grundlage für alles Weitere.
- Backups sauber trennen. Drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus. Mindestens eine Kopie liegt offline oder unveränderlich.
- Wiederanlauf üben statt planen. 92 Prozent der Betreiber nennen menschliches Versagen als Faktor bei ihrem letzten Ausfall. 87 Prozent halten diesen Ausfall für vermeidbar. Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung.
- Zwei Wege ins Netz sichern. Getrennte Trassen, möglichst zwei Carrier, dynamisches Routing. Fragen Sie Ihren Anbieter nach der physischen Trassenführung.
- Notstromreichweite kennen. Wie lange trägt die USV, wie viel Diesel steht bereit, wer liefert nach? An unserem Hamburger Standort Obenhauptstraße überbrücken die USV-Anlagen mindestens 15 Minuten bei voller Last. Der Kraftstoffvorrat reicht für 24 Stunden.
- Dienstleister prüfen, nicht glauben. Lassen Sie sich Zertifikate, Reaktionszeiten und Notfallkonzepte zeigen. Ein Rechenzentrumsbesuch sagt mehr als jedes Datenblatt.
- Notfallunterlagen offline vorhalten. Kontaktlisten, Zugangsdaten und Ablaufpläne gehören auf Papier oder auf einen getrennten Datenträger. Ein Notfallplan im verschlüsselten Fileserver ist kein Notfallplan.
Wenn Wachstum selbst zum Risiko wird
Es gibt ein Risiko, das seltener auf Checklisten steht. Es entsteht durch Erfolg. Wer KI-Modelle betreibt, Datenanalysen fährt oder Virtualisierung verdichtet, erzeugt Lastspitzen. Höhere Rack-Dichten, höhere Spannungen und mehr Energiespeicher vor Ort gelten inzwischen als eigenständige Risikofaktoren für Ausfälle. Besonders in älteren Flächen wird es eng.
Das typische Muster: Ein Rack wurde vor Jahren für drei bis fünf Kilowatt geplant. Heute stehen dort GPU-Knoten. Die Kühlung kommt an ihre Grenze, die Zuleitung auch. In unserem Rechenzentrum Ahrensburg sind deshalb Rack-Dichten bis 40 Kilowatt möglich, mit In-Row- und Flüssigkeitskühlung sowie redundanten PDUs. Wer 40 Kilowatt in ein 5-Kilowatt-Rack presst, baut sich seinen eigenen Störfall.
Skalierbarkeit gehört damit zur Ausfallsicherheit dazu. Wer Kapazität rechtzeitig plant, verhindert Störfälle, bevor Kühlung und Stromversorgung an ihre Grenzen geraten.
Fazit: Vorsorge zahlt sich aus
Resilienz ist eine Reihe bewusster Entscheidungen. Das zeigen die Fälle in diesem Beitrag. So verschieden ihre Ursachen auch waren – ob Strom, Kabel, Cyberangriff oder Cloud – der Schaden traf jedes Mal die Stelle, an der die Absicherung fehlte. Genau das macht eine widerstandsfähige Infrastruktur aus.
Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. Ob Georedundanz nach BSI, getrennte Backups oder ein Notfallplan nach BCM: NMMN verbindet Beratung, Infrastruktur und Betrieb in zertifizierten deutschen Rechenzentren. Aus einzelnen Komponenten bauen wir eine Architektur, die im Ernstfall trägt, und stehen Ihnen als Partner zur Seite. Der erste Schritt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme Ihrer Systeme.
Lars Sommerfeldt
Geschäftsführer, NMMN
