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IT-Infrastruktur absichern: So vermeiden Sie den Vendor-Lock-Out

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Vendor-Lock-Out verhindern: So behalten Sie die Kontrolle über Cloud, Daten und Infrastruktur

Das Frühjahr ist traditionell die Zeit, in der Unternehmen ihre IT-Budgets überprüfen und Verträge verlängern – oder auch nicht. Genau hier wird es spannend. Denn wer 2026 beim Thema Cloud und Virtualisierung einfach auf „Weiter so“ setzt, könnte sich bald in einer Sackgasse wiederfinden. Wir zeigen Ihnen, warum das Thema Vendor-Unabhängigkeit in diesem Jahr für jedes Unternehmen auf der Agenda stehen sollte, wie ein Anbieterwechsel gelingt und welche Rolle Open-Source-Lösungen wie Proxmox und Ceph dabei spielen.

Vendor-Lock-Out: Wenn der Anbieter plötzlich die Tür zuschlägt

Viele kennen das Problem des Vendor-Lock-In: Man hat sich über Jahre an einen bestimmten Anbieter gebunden, nutzt dessen proprietäre Technologien, und plötzlich wird der Wechsel zum Kraftakt. Doch der weniger beachtete Zwilling – der Vendor-Lock-Out – ist mindestens genauso gefährlich. Er beschreibt die Situation, in der ein Unternehmen den Zugang zu seinen eigenen Daten, Diensten oder Plattformen verliert. Sei es durch Vertragsstreitigkeiten, Zahlungsprobleme, abrupte Lizenzänderungen oder schlicht durch die Entscheidung eines Anbieters, kleinere Kunden nicht mehr bedienen zu wollen.

Die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass selbst etablierte Plattformen über Nacht ihre Spielregeln ändern können. Tausende Unternehmen weltweit mussten die Konsequenzen dieser Umbrüche tragen: explodierende Kosten, gestrichene Lizenzen, eingeschränkter Zugang zu den eigenen Systemen.

VMware, Broadcom und der große Preisschock

Wer das Thema Vendor-Abhängigkeit bisher für ein Nischenthema hielt, wurde spätestens seit der Übernahme von VMware durch Broadcom Ende 2023 eines Besseren belehrt. Innerhalb weniger Monate nach dem Abschluss des 69-Milliarden-Dollar-Deals hat Broadcom das VMware-Lizenzmodell von Grund auf umgebaut: Unbefristete Lizenzen wurden abgeschafft, über 160 Einzelprodukte auf wenige Bundles zusammengestrichen und die Preise für viele Bestandskunden verdreifacht. In Extremfällen stiegen die Kosten sogar um den Faktor zehn. Wenn Unternehmen die neuen Konditionen schlicht nicht mehr tragen können und damit den Zugang zu ihrer Virtualisierungsplattform verlieren, hat das gravierende Folgen.

Besonders hart trifft es den Mittelstand. Im April 2025 wurde eine Mindestbestellmenge von 72 Kernen pro Produkt kommuniziert. Betreiber kleinerer Cluster zahlten damit für deutlich mehr als die tatsächlich genutzte Kapazität. Broadcom hat diese Regelung nach Protesten in Teilen zurückgenommen, die Verunsicherung in den Vertriebskanälen bleibt aber bestehen. Hinzu kommen Strafgebühren bei verspäteter Verlängerung: 20 Prozent Aufschlag, rückwirkend berechnet

Im Januar 2026 hat Broadcom dann auch noch das VMware Cloud Service Provider Program (VCSP) tiefgreifend umstrukturiert und auf ein invite-only-Modell umgestellt. Weltweit wurden dabei rund 4.400 Partner aus dem Programm entfernt, nur etwa 200 autorisierte Provider sind verblieben. Zahlreiche europäische Cloud-Anbieter fanden sich ebenfalls auf der Liste der nicht-verlängerten Partnerschaften wieder.

Die Reaktion des Marktes lässt sich in drei Worten zusammenfassen: Flucht nach vorn. Das Marktforschungsunternehmen Gartner, eine der weltweit führenden Analystenorganisationen für den IT-Sektor, beziffert den Trend und prognostiziert, dass bis 2028 mehr als ein Drittel der heute auf VMware laufenden Workloads auf andere Plattformen wandern wird. Im DACH-Raum ist die Bewegung besonders deutlich spürbar. Die Richtung ist klar: weg von proprietären Abhängigkeiten, hin zu Open Source.

Nicht nur VMware: Warum auch die großen Hyperscaler zur Falle werden können

Was bei VMware durch Lizenzpolitik erzwungen wird, entsteht bei den großen Public-Cloud-Anbietern oft schleichend. AWS, Azure und Google Cloud bieten zweifellos leistungsstarke Dienste. Doch je tiefer ein Unternehmen in das Ökosystem eines einzelnen Hyperscalers eintaucht, desto schwieriger wird der Ausstieg.

Das Problem ist dabei nicht immer offensichtlich. Die erste Lock-In-Ebene ist technischer Natur: proprietäre APIs, cloudspezifische Datenbankdienste, maßgeschneiderte Schnittstellen. Die zweite Ebene – der sogenannte „weiche“ Lock-In – ist subtiler, aber nicht weniger wirksam: Das Wissen, das Teams über Jahre aufbauen, die eingespielten Prozesse, die Zertifizierungen, die Automatisierungsskripte. All das hat seinen Wert. Es macht einen Wechsel nicht unmöglich, aber teuer und zeitaufwendig. Und wenn der Anbieter dann die Konditionen einseitig ändert, Dienste einstellt oder den Zugang einschränkt, verwandelt sich der Lock-In schnell in einen Lock-Out.

Laut dem Flexera State of the Cloud Report 2026 setzen 73 Prozent der Unternehmen mittlerweile auf Hybrid Cloud, und Multi-Cloud-Strategien sind weiter auf dem Vormarsch. Das Bewusstsein für die Risiken einseitiger Anbieterbindung wächst also deutlich. Doch eine Multi-Cloud-Strategie allein löst das Problem nicht. Solange die einzelnen Workloads innerhalb jeder Cloud tief an proprietäre Dienste gekoppelt bleiben, verteilt man die Abhängigkeit lediglich auf mehrere Anbieter, anstatt sie aufzulösen.

Der Weg raus: Die Bausteine einer echten Exit-Strategie

Ein Plan für den Ausstieg sollte von Anfang an integraler Bestandteil jeder Cloud-Strategie sein – nicht erst dann, wenn die Preiserhöhung kommt. Was gehört dazu?

  • Daten kennen und klassifizieren. Welche Daten sind geschäftskritisch? Wo liegen sie? In welchen Formaten? Wer darauf keine Antwort hat, wird bei einem Anbieterwechsel unangenehme Überraschungen erleben. In der IT spricht man von „Data Gravity“: Je mehr Daten sich an einem Ort ansammeln, desto schwerer lassen sie sich bewegen. 
  • Portabilität von Anfang an mitdenken. Anwendungen, die in standardisierten Containern betrieben werden, bringen alles mit, was sie zum Laufen brauchen, und können so bei praktisch jedem Anbieter betrieben werden. Werkzeuge wie Kubernetes verwalten automatisch, welcher Container auf welchem Server läuft. Wer seine Infrastruktur zusätzlich per Code definiert (Infrastructure-as-Code), kann sie bei einem Anbieterwechsel reproduzieren, statt alles manuell neu aufzubauen. 
  • Regelmäßig testen. Mindestens einmal jährlich sollten Exit-Szenarien für unkritische Workloads durchgespielt werden. Nur so zeigt sich, ob der Plan im Ernstfall auch wirklich funktioniert. Der praktische Test deckt oft versteckte Abhängigkeiten auf.
  • Hybride Architekturen nutzen. Nicht alles muss in die Public Cloud, und nicht alles muss On-Premises bleiben. Die geschickte Kombination aus beiden Welten – eine echte Hybrid-Cloud-Strategie – reduziert Abhängigkeiten und verteilt Risiken.

Sie möchten wissen, wie eine Hybrid-Cloud-Strategie konkret für Ihr Unternehmen aussehen kann? Lassen Sie sich unverbindlich von NMMN beraten. Gemeinsam finden wir die Infrastrukturlösung, die zu Ihrem Unternehmen passt.

Proxmox und Ceph: Das Duo für Ihre vendor-unabhängige Infrastruktur

Wenn in der aktuellen Diskussion um Alternativen zu VMware ein Name besonders häufig fällt, dann ist es Proxmox VE. Die Open-Source-Virtualisierungsplattform aus Wien hat sich in den letzten zwei Jahren vom Geheimtipp zur meistgenannten Alternative im DACH-Raum entwickelt. Und das aus guten Gründen.

Was Proxmox VE leistet

Proxmox vereint vollwertige Servervirtualisierung (KVM) und leichtgewichtige Linux-Container (LXC) unter einer übersichtlichen Weboberfläche, die direkt im Browser läuft. Im Gegensatz zu VMwares vSphere benötigt Proxmox für die zentrale Grundverwaltung keinen separaten vCenter-ähnlichen Management-Server. Was bei anderen Anbietern nur in teuren Premium-Paketen enthalten ist, ist hier von Haus aus dabei: Hochverfügbarkeit, Live-Migration, integriertes Backup, Netzwerkverwaltung sowie eine API zur Automatisierung. Keine versteckten Kosten, keine Funktionssperren nach Lizenzklasse.

Auch die Migration von VMware ist mit der Zeit deutlich einfacher geworden. Proxmox bringt in der aktuellen Version 9.1 einen integrierten VMware Import Wizard mit, mit dem sich virtuelle Maschinen aus bestehenden ESXi-Umgebungen direkt importieren und in Proxmox VE integrieren lassen. Laut Proxmox-Mitgründer Martin Maurer lassen sich rund 95 Prozent aller VMware-Setups auf diesem Weg übernehmen. Für die zentrale Verwaltung größerer Umgebungen steht seit Dezember 2025 der Proxmox Datacenter Manager 1.0 bereit, der funktional an die Stelle von VMwares vCenter tritt.

Unterm Strich bedeutet das: Proxmox liefert Enterprise-Funktionalität auf Augenhöhe mit VMware, ohne die dazugehörigen Lizenzfallen und ohne Bindung an einen einzelnen Hersteller.

Warum Ceph die ideale Storagebasis ist

Eine Virtualisierungsplattform ist nur so gut wie der Speicher, auf dem sie aufbaut. Hier kommt Ceph ins Spiel: ein verteiltes, softwarebasiertes Speichersystem, das Block-, Objekt- und Dateispeicher auf einer gemeinsamen Architektur vereint. Statt eines teuren, separaten zentralen Speichersystems nutzt Ceph die lokalen Festplatten, die ohnehin in den einzelnen Servern des Verbunds stecken, und fasst sie zu einem gemeinsamen Speicherpool zusammen. Der Speicher ist dabei mehrfach abgesichert (redundant), repariert sich bei Ausfällen selbstständig und lässt sich nahezu unbegrenzt erweitern.

Fällt in einem solchen Serververbund ein einzelner Server aus, laufen die darauf betriebenen virtuellen Maschinen automatisch auf den übrigen Servern weiter. Die redundante Architektur reduziert das Risiko von Ausfallzeiten und Datenverlust erheblich, ohne dass manuelles Eingreifen nötig wäre. Und weil die Daten der virtuellen Maschinen im gemeinsamen Ceph-Speicher liegen und nicht auf der Festplatte eines einzelnen Servers, können laufende Systeme in Sekunden von einem Server auf einen anderen verschoben werden. Übertragen werden muss dabei nur der aktuelle Arbeitsspeicher, nicht die gesamte Festplatte.

Für Unternehmen, die bisher VMware vSAN eingesetzt haben, ist Ceph eine naheliegende Alternative für den Aufbau einer skalierbaren, flexiblen Speicherinfrastruktur.

Open Source als Schutzschild gegen Anbieter-Abhängigkeit

Der entscheidende Punkt: Proxmox und Ceph sind Open Source. Der Quellcode ist einsehbar, anpassbar und steht unter freien Lizenzen. Wenn Sie sich für diese Kombination entscheiden, begeben Sie sich nicht in die Abhängigkeit eines proprietären Hypervisors. Ihre Workloads laufen auf standardisiertem KVM, einer der meistverbreiteten Virtualisierungstechnologien der Welt. Google Compute Engine setzt sie direkt ein, und auch der Nitro Hypervisor von AWS baut auf dem KVM-Kernel-Modul auf.

Ihre VMs sind portabel. Ihre Automatisierung funktioniert weiter. Und wenn Sie morgen zu einem anderen Hosting-Anbieter wechseln möchten, der ebenfalls Proxmox einsetzt, können Sie Ihre Umgebung mitnehmen.

Die Entscheidung, jetzt zu handeln, wirkt sich direkt auf Ihren Geschäftsalltag aus. Vendor-Unabhängigkeit bedeutet, dass Sie die Kontrolle über Ihre eigene Infrastruktur behalten – und sie nicht den Entscheidungen eines einzelnen Anbieters ausliefern. Und selbst wenn Ihr aktueller Hosting-Partner plötzlich den Betrieb einstellt oder die Konditionen ändert, bleiben Ihre Daten und VMs portabel und bei einem anderen Anbieter einsatzbereit.

So gelingt der Wechsel: Von der Planung bis zur Migration

Ein Anbieterwechsel – ob von VMware, Hyper-V, AWS oder einem anderen Anbieter – klingt nach einem Mammutprojekt. Mit dem richtigen Vorgehen lässt sich der Wechsel jedoch deutlich entschärfen.

Phase 1: Bestandsaufnahme

Welche Systeme laufen aktuell? Welche Workloads sind geschäftskritisch? Welche Abhängigkeiten bestehen zu proprietären Diensten? Welche Lizenzen sind betroffen? Diese Inventur bildet das Fundament für jede Migrationsentscheidung.

Phase 2: Zielarchitektur definieren

Soll es eine reine Private Cloud werden? Eine Shared Cloud für weniger kritische Workloads? Oder ein hybrides Modell, das beides kombiniert und zusätzlich eine Anbindung an Public-Cloud-Dienste bietet? Die Antwort hängt von Ihren spezifischen Anforderungen an Sicherheit, Compliance, Performance und Budget ab.

Phase 3: Schrittweise migrieren

Der wichtigste Grundsatz: Nicht alles auf einmal. Beginnen Sie mit Entwicklungs- und Testumgebungen, dann folgen unkritische Produktivsysteme und erst zum Schluss die sensibelsten Anwendungen. So sammelt das Team Erfahrung und Vertrauen in die neue Plattform, bevor es an die geschäftskritischen Produktivsysteme geht.

Phase 4: Parallelbetrieb und Validierung

Während der Migration laufen die alte und die neue Umgebung parallel. Das kostet kurzzeitig mehr Ressourcen, minimiert aber das Risiko erheblich. Backups, Monitoring und Notfallpläne sollten in dieser Phase besonders engmaschig sein.

Warum NMMN der richtige Partner für Ihre anbieterunabhängige Strategie ist

NMMN betreibt seit über 25 Jahren hochverfügbare IT-Infrastrukturen aus zertifizierten Rechenzentren in Hamburg, Berlin, Frankfurt und weiteren Standorten. Für Private-Cloud-Szenarien kann die Infrastruktur über bis zu vier Locations in Hamburg, Berlin, Frankfurt und Düsseldorf verteilt werden. Die gesamte Cloud-Infrastruktur basiert auf Proxmox VE mit Ceph als Speichersystem – also genau auf der Kombination, die Ihnen maximale Flexibilität und Vendor-Unabhängigkeit bietet.

Was das konkret für Sie bedeutet:

  • Keine Lizenzfallen. NMMN ist zertifizierter Proxmox-Partner und setzt konsequent auf Open Source. Es gibt keine versteckten Lizenzkosten, keine Mindestabnahmen, keine Strafgebühren bei verspäteter Verlängerung. Was Sie buchen, bekommen Sie – transparent und planbar.
  • Datensouveränität made in Germany. Alle Daten verbleiben in deutschen Rechenzentren. NMMN unterliegt nicht dem US CLOUD Act und erbringt sämtliche Leistungen DSGVO-konform. Die genutzten Rechenzentrumsstandorte sind nach ISO 27001 und ISAE 3402 Type II zertifiziert, einzelne Standorte zusätzlich nach Uptime TIER 3, TÜV TSI Level 2 oder ISO 22301.
  • Flexibel skalierbare Cloud-Modelle. Ob Hosted Private Cloud mit dedizierter Hardware an bis zu vier Rechenzentrumsstandorten, Managed Shared Cloud für ressourceneffiziente Workloads oder eine Kombination aus beidem: Die Infrastruktur passt sich an Ihr Unternehmen an, nicht umgekehrt.
  • Glasfaser-Anbindung und Cloud Connect. Über eigene Glasfaser-Standleitungen verbindet NMMN Ihren Unternehmensstandort direkt mit dem Rechenzentrum. Diese Punkt-zu-Punkt-Verbindung ermöglicht schnelle, sichere Zugriffe ohne VPN und ohne zusätzliche Firewall. Und wenn Sie zusätzlich Public-Cloud-Dienste von Microsoft Azure, AWS, Google oder Oracle benötigen, ermöglicht Cloud Connect den direkten Zugang aus dem Rechenzentrum heraus.
  • Managed Services inklusive. NMMN übernimmt auf Wunsch das komplette Plattform-Management von der Hardware-Wartung über Monitoring und Backup bis hin zu 24/7-Support. Sie administrieren Ihre VMs selbst, während sich ein eingespieltes Team um den stabilen Betrieb der darunterliegenden Infrastruktur kümmert.

Praxisbeispiel: Vom Hyperscaler zur Hosted Private Cloud

Nehmen wir ein mittelständisches Unternehmen, das seine geschäftskritischen Anwendungen bisher bei einem großen Public-Cloud-Anbieter betrieben hat. Die monatlichen Kosten sind über drei Jahre kontinuierlich gestiegen, die Egress-Gebühren für Datentransfers machen die Kostenplanung unberechenbar, und die Compliance-Abteilung fragt zunehmend kritisch nach, wo genau die Kundendaten eigentlich liegen.

Der Wechsel auf eine Hosted Private Cloud bei NMMN könnte in diesem Szenario so aussehen:

  • Die Infrastruktur wird auf dedizierten Servern in Hamburger Rechenzentren aufgebaut.
  • Die VMs laufen auf Proxmox VE mit Ceph-basiertem Storage, die Datensicherung erfolgt über Proxmox Backup Server an einem separaten Standort. 
  • Das Unternehmen erhält vollen administrativen Zugriff auf die Virtualisierungsumgebung, kann VMs nach Bedarf erstellen, skalieren oder löschen – und zahlt planbare, transparente Kosten ohne versteckte Aufschläge.
  • Zusätzlich wird der Firmenstandort per Glasfaser-Standleitung mit dem Rechenzentrum verbunden. Für die wenigen Workloads, die weiterhin in der Public Cloud laufen sollen, stellt Cloud Connect eine direkte, schnelle Anbindung bereit. 

Das Ergebnis: eine hybride Infrastruktur, die Datensouveränität, Flexibilität und Kosteneffizienz vereint. Das Unternehmen ist an keinen einzelnen Anbieter mehr gebunden. Sollten sich die Anforderungen ändern, lässt sich die Infrastruktur anpassen, erweitern oder umziehen.

Neugierig, was eine solche Lösung für Ihr Unternehmen kosten würde?

Checkliste: Sind Sie vom Vendor-Lock-Out betroffen?

Wer sich nicht sicher ist, ob die aktuelle Infrastruktur ein Risiko darstellt, kann sich an diesen Fragen orientieren:

  • Haben Sie in den letzten 12 Monaten unangekündigte Preiserhöhungen Ihres Anbieters erhalten? 
  • Könnten Sie Ihre Workloads innerhalb von 30 Tagen auf einen alternativen Anbieter migrieren? 
  • Liegen Ihre Daten in offenen, portablen Formaten vor oder sind sie an proprietäre Systeme gebunden? 
  • Haben Sie eine dokumentierte und getestete Cloud-Exit-Strategie? 
  • Wissen Sie, wo Ihre geschäftskritischen Daten physisch gespeichert werden – und unter welcher Rechtsordnung?

Wenn Sie mehr als zwei dieser Fragen mit „Nein“ oder „Weiß ich nicht“ beantworten, ist es Zeit, Ihre Cloud- und Hosting-Strategie zu überdenken.

Fazit: Wer jetzt handelt, bleibt handlungsfähig

Die Zeiten, in denen man seine IT-Infrastruktur einmal aufgesetzt hat und dann jahrelang unangetastet laufen ließ, sind vorbei. Die letzten Jahre haben gezeigt, was passiert, wenn Anbieter ihre Marktmacht nutzen: Kosten explodieren, Optionen schrumpfen, und im schlimmsten Fall stehen Unternehmen vor der Frage, ob sie noch uneingeschränkt auf ihre eigenen Daten und Systeme zugreifen können. Wer keine Alternative hat, sitzt in der Falle.

Vendor-Unabhängigkeit ist deshalb eine strategische Notwendigkeit. Open-Source-Lösungen wie Proxmox VE und Ceph liefern die technische Grundlage. Zertifizierte deutsche Rechenzentren mit eigener Glasfaser-Infrastruktur bieten den sicheren Rahmen. Und ein erfahrener Infrastrukturpartner wie NMMN sorgt dafür, dass Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können, statt Lizenzverträge zu entschlüsseln und Migrationsrisiken abzuwägen.

Das Frühjahr ist die beste Zeit, um die Weichen zu stellen. Nutzen Sie sie, um Ihre Cloud- und Hosting-Strategie zukunftssicher zu gestalten. Wir helfen Ihnen dabei. 

Lars Sommerfeldt

Geschäftsführer, NMMN

 

 

 

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